Das Schottische Hochlandrind Highland Cattle stammt aus den westlichen Highlands von Schottland und den diesem Gebiet vorgelagerten Inseln. Sie werden seit mehr als 150 Jahren ohne Einkreuzung von fremdem Blut in unveränderter Form gezüchtet. Der Vorfahre dieser Rasse ist der keltische Ochse. Sie stellen heute eine nicht zu unterschätzende genetische Reserve dar. Das Schottische Hochlandrind ist eine alte Haustierrasse, die ungeeignet für die moderne Massentierhaltung ist. Aber ebenso wie andere alte Haustierrassen, ist sie wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften erhaltenswert.

Mutterkuhhaltung:
Unsere Mutterkühe werden weder gemolken, noch werden die Kälber von Ihnen getrennt. Die von der Kuh erzeugte Milch steht in vollem Umfang ihrem Kalb zur Verfügung.


Fütterung:
Als Futter stehen in den Sommermonaten das frische Gras von Weideland zur Verfügung und in den Wintermonaten wird das im Sommer selbst erzeugte Heu der restlichen Flächen verfüttert. Das Schottische Hochlandrind braucht keinerlei Zusatzfutter.  


Eignung als Landschaftspfleger:

Da Schottische Hochlandrinder klein und nicht so schwer sind, schädigen sie mit ihren Hufen kaum weiche Böden. Sie sind wenig wählerisch beim Futterangebot und können daher auch zur Beweidung armer Standort eingesetzt werden. So können sie sehr gut Wiesenflächen mit wertvollen Pflanzenbeständen pflegen, ohne deren Artenvielfalt zu gefährden. Sie kommen auf unebenem bzw. reich strukturiertem Gelände sehr gut zurecht und sind hier bei der Pflege der Gebiete der modernen Technik weit überlegen.
 

 

 Unsere Highlandrinder  im schönen Grumbachtal

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